Die Einigkeitseiche im Hessenholz

,,Es trafen sich
am Dreiländereck
die Schützen
aus
Landau,
Lütersheim
und Viesebeck“

So lautet die Inschrift eines Gedenksteins mit Hinweis auf die ,,Einigkeitseiche" die am 1. Mai 1968 auf dem Schwarzenberg im Hessenholz von den Lütersheimern Fritz Schacht und Heinrich Fischer, Heinrich Hesselbein aus Landau und Johannes Möller aus Viesebeck gepflanzt wurde. Vier Jahre später fand der Gedenkstein neben der Eiche seinen Platz.

Im Rhythmus von zwei Jahren treffen sich seitdem die Schützenbrüder der Schützengilde Landau, der Schützengesellschaft Viesebeck und des Schützen- und Heimatvereins Lütersheim mit ihren Familien traditionell am 1. Mai am ,,Dreiländereck". Die symbolisch dreiarmig gewachsene Eiche ist immer wieder ein beliebter Treffpunkt für jung und alt nicht nur an diesen Tagen.
Dank an die Männer und Schützenbrüder, die mit dieser ldee die ohnehin bereits bestehenden freundschaftlichen Bande zwischen den drei Orten weiter festigten. Sie ließen sich auch nicht entmutigen, als die erste Eiche einging und die zweite unter Schneelast auseinanderbrach. Nun - als wenn es so sein sollte - wächst die Eiche auf den Höhen des Schwarzenberges heran.
Wir wünschen ihr, daß sie noch recht lange für uns und unsere Nachkommen in eine Zeit hineinwächst, die von Frieden und Einigkeit, als Symbol der Zusammgehörigkeit, geprägt sein möge. Dann werden sich auch in Zukunft immer wieder Schützen finden, die Brauchtum und Geschichte weiterführen wie es auf einem Kleinod heißt;

„Tradition bewahren, heißt nicht Asche aufheben, sondern eine Flamme am Brennen halten.“

Wir luden zum letzten Treffen am 01. Mai 2001 recht herzlich ein. Zur Einstimmung einige Bilder des Treffens vom 01. Mai 1999:
Treffen 01. Mai 1999 - unter Buchen 01. Mai 1999 - unter Buchen 01. Mai 1999 - unter Buchen 01. Mai 1999 - im Vordergrund Günter Wagener 01. Mai 1999 - vor der Einigkeitseiche im Hessenholz 01. Mai 1999 - Elisa im Laubbett 01. Mai 1999 - Sandra Schulze